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Wie funktionieren moderne Datingportale – oder: High-Tech pur

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Im Internet die große Liebe finden- vor einigen Jahren wäre so etwas noch undenkbar gewesen. Zu groß die Angst, dass der Traumpartner dann doch nicht der ist, den er zu sein vorgibt. Schnell wird ein X-beliebiges Foto hochgeladen, mit Waschbrettbauch und braungebrannt. Schade nur, dass es sich hierbei um ein Badehosenmodel aus dem Katalog handelt und der vermeintliche Traumprinz alles andere als eine Surferfigur vorzuweisen hat. Dies sind nur ein paar Beispiele, warum sich viele von Kontaktbörsen und Datingportalen lieber fern halten. Eine gute Nachricht: heutzutage entstehen fast ein Drittel aller Beziehungen in Datingportalen. Wie kam es zu diesem positiven Wandel? Da muss wohl viel an Verbesserungen gearbeitet worden sein.

Komplexe Algorithmen bestimmen wer vorgeschlagen wird

Moderne Datingportale funktionieren wie die klassischen Kontaktbörsen (die übrigens noch am beliebtesten sind, auch online): man füllt einen Fragebogen aus, dieser wird ausgewertet und schon kann die Suche nach Mr/Mrs Right losgehen. Doch Moment, so einfach ist es nun auch wieder nicht: es zählen nicht mehr nur die hochgepriesenen Gemeinsamkeiten, komplizierte Rechnungen sind nötig, um den Traumpartner zu finden. Mögen wir die italienische Küche? Wie sehr mögen wir sie? Ist es uns wichtig, ob unser Partner die italienische Küche mag? Aus einer einfachen Frage wird eine Hausarbeit. Doch das hat einen guten Grund: ob auf der Suche nach der großen Liebe, einer spannenden Affäre oder einem schnellen Abenteuer- die Algorithmen entscheiden über unser Schicksal. Das klingt fast schon unheimlich, ist aber bei der überwältigenden Anzahl an „Online-Ehepaaren“ wohl auch effektiv.

Doch nicht nur der Fragebogen wird ausgewertet: es zählt auch unser Verhalten. Manchmal sind wir uns gar nicht darüber bewusst, was uns wirklich gefällt oder wichtig ist. Deshalb bewerten die Datingportale auch unser Handeln: wir geben an, dass wir uns nur in Gesellschaft anderer wohlfühlen, verbringen unseren Sommerurlaub aber in einem 10-Seelen-Dorf in den Bergen? Perfekt, unser Traumpartner könnte also sowohl ein Einsiedler als auch ein Discogänger sein.

Wer mehr zu den Algorithmen wissen will, die das eigene Liebesleben bestimmen: auf bigdatablog.de gibt es einen interessanten Artikel dazu.

„Spass kost’“, das ist auch bei guten Online-Datingportalen so

Natürlich ist dieser Service nicht umsonst, man muss normalerweise eine geringe Gebühr zu Beginn zahlen, um in die Datenbank aufgenommen zu werden. Die meisten Kontaktbörsen- und Datingportale finanzieren sich hauptsächlich über ihre Kunden, und das sind fast 8 Millionen Nutzer monatlich in Deutschland. Die Kostenhürde ist auch im Sinne der Betrugsbekämpfung sehr sinnvoll, denn hierfür muss das Account und der Mensch dahinter in mehreren Schritten überprüft und schließlich verifiziert werden. Wer sich also das nächste Mal über Kosten ärgert, der kann sich mit diesem Argument trösten. Kostenlose Kontaktbörsen sind unter diesem Aspekt weitaus weniger sicher.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Die Auswahl ist heutzutage wahrlich riesig, und dies führt dazu, dass man sich schon vorher überlegen sollte wo man sich am besten anmeldet. Neben den normalen Singlebörsen gibt es zum Beispiel auch spezielle „C-Dating“-Börsen wie FirstAffair, auf denen man sich anmeldet wenn man Spaß, aber nichts festes sucht. Die Auswahl hat den Vorteil dass man im Idealfall auf der Plattform für die man sich entschieden hat die gleichen Absichten teilt.

Fazit: Ob nun auf der Suche nach einem Seelenverwandten, ein nächtliches Stell-Dich-Ein oder einfach jemanden, mit dem man sich unterhalten kann- es war nie einfacher, neue Menschen kennen und vielleicht auch lieben zu lernen.

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/smemon/4478876573/, author: Sean MacEntee, CC BY 2.0

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Schöne neue Jobsuche – wie man sich online finden lässt

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i love my job graffitti

Leitfaden für die passive Online-Jobsuche

Für alle die in der schönen neuen digitalen Welt beruflich Fuß fassen möchten, schreibe ich diesen Beitrag, als eine Art kleinen Leitfaden über die Möglichkeiten die man online hat um an einen Job zu kommen. Wer schon in dem Bereich arbeitet, weiß: wenn du gerade einen Job hast, hast du keine Zeit dazu dich umzuschauen. Ob das so gewollt ist? Vielleicht. Das nehmen wir hin. Macht auch nichts, man kann ja heutzutage “passiv” auf die Suche gehen – mit erstaunlichem Erfolg!

Die folgenden Möglichkeiten die ich vorstelle sind absolut zu mixen! Konzentriert euch niemals nur auf eine Plattform, wozu Chancen verschenken?

Möglichkeit 1: eine eigene Seite

Effektivste Möglichkeit für alle Kreativen wie Webdesigner, Grafiker, Auftragstexter und so weiter. Wer sich hier ins Zeug legt, hat eine optimale Visitenkarte und kann wenn er die Seite richtig ausbaut und optimiert durchaus auch so seine potenziellen Arbeitgeber oder Kunden finden. Wenn man lokal gefunden werden möchte, sollte man auf keinen Fall Google My Business vernachlässigen.

Möglichkeit 2: lege dir ein Profil bei Zeitarbeitsfirmen und Jobvermittlungsplattformen an

Meiner Erfahrung nach durchaus besser als ihr Ruf sind die Zeitarbeitsfirmen, über die heutzutage jeder der keine Mega-HR-Abteilung hat die Vorauswahl an Bewerbern treffen lässt. Für IT-Leute und alle anderen “Nerds” gibt es übrigens eine auf den Bereich spezialisierte IT-Job-Vermittlungsplattform namens gfu-softech.de. Was ist besser als für passende Stellen angerufen zu werden anstatt aktiv ewig zu suchen und Lebensläufe zu verschicken. Ach, und man spart sich das neumodische “Motivationsschreiben”.

Möglichkeit 3: sei aktiv auf Job-Plattformen

Xing und LinkedIn kennt jeder. Aber hat auch jeder von euch dort ein Profil oder schlaft ihr noch? Netzwerken ist das A und O in der heutigen Jobwelt. Wenn man im Internet nichts über dich findet, bist du unsichtbar, auch für Headhunter. Bei LinkedIn kann man sich z.B. in verschiedenen Gruppen anmelden die über deine alltäglichen Job-Themen diskutieren und sich gegenseitig helfen. So ähnlich wie ein Forum, nur auf geschlossenem Terrain. Mitdiskutieren bringt Sichtbarkeit! Auf solchen Plattformen hat man auch die Möglichkeit, eigene PowerPoints oder Texte über dein Spezialthema oder ein persönliches Vorzeigeprojekt zu veröffentlichen, die andere wiederum teilen können. Werbung gratis!

Möglichkeit 4: schreibe Beiträge auf einem Blog zu deinem Bereich

Ich nehme einfach mal das Beispiel Webdesign. Du hast einen Lösungsansatz zum Nachmachen für ein mehr oder weniger gängiges Problem? Publiziere das auf einschlägigen Blogs! Verlinke das Ganze mit deinen Social Media Profilen und – schwupps – hast du neue Kontakte und online mehr Sichtbarkeit.

Das waren meine Tipps die ihr versuchen könnt um euch von euren zukünftigen Arbeitgebern finden zu lassen – oder bei Selbständigkeit eben von neuen Kunden. Viel Erfolg beim Netzwerken!

 

Angaben zum Beitragsbild: flickr, by nik gaffney, I love my job, CC BY-SA 2.0.

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Was man zum mobilen Zocken braucht

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Displays des iPhone 3g und iPhone 4s

Welche Eigenschaften muss dein Smartphone zum Zocken haben?

Smartphones entwickeln sich immer mehr in Richtung von tragbaren und sehr Leistungsstarken kleinen Computern. Die High End Smartphones, die heute auf den Markt kommen sind bereits älteren PCs in vielen Belangen überlegen. So können sich Prozessoren, Arbeitsspeicher, Speicherkapazitäten und auch die Grafikleistung mit älteren PCs mühelos messen. Aufgrund dieser Tatsache ist es nunmehr möglich auch komplexe Onlinespiele auch mobil über das Smartphone spielen zu können. Die Hardeware ist also Leistungsfähig und bietet ausreichende Kapazitäten, um enthusiastischen Gamern das Spielen zu ermöglichen.

LTE

Die Hardeware ist also vorhanden, jetzt fehlt es nur noch an einer leistungsstarken Internetverbindung, die ein Spielen komplexer und datenintensiver Spiele möglich macht. LTE (Long Term Evolution) bietet diese Möglichkeit. LTE ist ein funkbasiertes Übertragungssystem, das Raten bis zu 100 Mbit/s zulässt und so, was die Leistungsfähigkeit betrifft, der DSL Verbindung Konkurrenz macht. Gerade in ländlichen Räumen, wo das DSL-Netz nicht gut ausgebaut ist, entwickelt sich LTE zu einer guten und empfehlenswerten Alternative. Auch die größeren Internet und Mobilfunk Anbieter integrieren LTE heutzutage in ihr Angebot.

LTE via Smartphone

Die Kombination aus High End Smartphone und einer LTE Verbindung bietet Gamern alle Möglichkeiten. Waren bis vor einigen Monaten wirklich gute und schnelle LTE-Tarife nur relativ teuer direkt von den Netzbetreibern zu bekommen, gibt es mittlerweile erste Discount-Anbieter, die LTE zu ähnlich niedrigen Preisen wie die bisherigen UMTS-Tarife. Einer der ersten Anbieter dieser Art ist PremiumSIM.

Fazit

Viele Menschen, vor allem Jugendliche, begeistern sich für Onlinespiele, mit denen sie viel Zeit verbringen. Nicht wenige sind so sehr in den Bann dieser Spiele gezogen, dass sie auch unterwegs nicht darauf verzichten möchten, sich mit den Spielen die Zeit zu vertreiben. Diese Spiele sind allerdings sehr komplex und erfordern sehr viel Prozessorleistung und Speicherkapazität. Außerdem ist aufgrund der hohen Datenmengen eine sehr hohe Übertragungsrate in der Internetverbindung nötig. Daher war es mit den Smartphones der ersten Generationen nicht möglich und geradezu undenkbar, solche Spiele über das Handy zu spielen. Das hat sich allerdings geändert. Zum Glück :-)

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Verreisen ohne online zu sein? Wer macht denn sowas?

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Datenbegrenzung auf Android

Wie man das Smartphone auf die Reise vorbereitet

Heutzutage führen nicht wenige von uns ein Leben, in dem sie sich nicht mehr vorstellen können den Urlaub immer auf Balkonien zu verbringen. Flüge kosten immer noch  relativ wenig wenn man früh bucht, auch wenn sich immer mehr Steuern auf das Flugticket addieren. Hotel buchen wir ebenfalls im Voraus. Was kann uns dann sonst noch teuer kommen? Das Smartphone. Nachdem ich bei meinem ersten Flug mit Smartphone vor ein paar Jahren eine böse Überraschung erlebt habe, hier ein kleiner Ausflug zum Thema: wie bereite ich mein Telefon auf das Ausland vor?

Die Sache mit dem Roaming

Eigentlich war die komplette Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU schon für Ende 2015 geplant, aber das wird wohl vorerst nichts. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: die EU hat mittlerweile die Roaminggebühren zumindest begrenzt. Die angenehme Folge: Seit Juli 2014 sind die Kosten für die Internetnutzung innerhalb der EU (!) pro MB auf 24 Cent (incl. MwSt) gedeckelt. Mehr kann man nicht mehr zahlen – es sei denn man verlässt die EU-Grenzen. Im Rest der Welt wird surfen zum Abenteuer und das MB kostet auch schon mal 99 Cent, wie z.B. bei Anbieter Simyo gesehen. Achtung hier wer in die Türkei fliegt – das ist nicht EU-Gebiet, auch wenn man das fast schon vergessen hat. Auch wer eine Flatrate hat, sollte daran denken dass sie nicht außerhalb Deutschlands existiert.

Ein MB ist schnell verbraucht. Maßnahmen um den Traffic zu limitieren

Ich habe euch ein paar Screenshots von meinen Einstellungen gemacht, die ich für das Ausland einstelle. Auf meinem Android-Gerät begrenze ich Folgendes:

- Google PlayStore: kein automatisches Update der Apps

Automatische App-Updates deaktivieren Google PlayStore

Automatische App-Updates deaktivieren Google PlayStore

- Datenvolumen begrenzen: in den Einstellungen findet sich diese nützliche Funktion. Nutzt sie.

Datenbegrenzung auf Android

Datenbegrenzung auf Android

- WhatsApp: keine Dateien herunterladen, außer man ist mit einem WLAN verbunden.

Whatsapp Einstellungen Mediendownload

Whatsapp Einstellungen Mediendownload

Des Weiteren könnt ihr euch mal nach Auslandspaketen bei euren Anbietern umhören. Ich finde die sehr praktisch und buche das immer dazu, aber meiner ist eben ein italienischer Anbieter der euch nichts nutzen wird an dieser Stelle ;-) Oft unterhalte ich mich mit Leuten, die in Urlaub waren und erzählen dass sie stundenlang eine Sehenswürdigkeit gesucht haben. WHAT? Da gebe ich doch lieber ein bißchen Geld aus, nutze mein Smartphone für das wofür es da ist: um online zu gehen und etwas zu suchen. Ohne Google Maps dauert eben doch vieles länger, wenn man sich nicht gerade auskennt.

So, dann wünsche ich euch viel Spaß im Urlaub!

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Quick-Start für angehende Selbständige

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Icons der Big Players in Internet und Technologie

Was man als angehender Selbständiger braucht

Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken was ich eigentlich nach Ablauf meines Ausbildungsvertrags machen möchte. In der Firma bleiben? Oder doch lieber auf eigene Faust durchstarten? Zum Glück bietet mir mein Beruf mehrere Möglichkeiten. Nun kam auch noch mein Freund dazu, der als Anwalt gerne mehr Klienten hätte. Daher kommt hier unsere persönliche Must-Have Liste.

1. Visitenkarten

Was so selbstverständlich klingt, wird manchmal verpasst. Grundsätzlich sollte man meiner Meinung darauf achten, dass man die Visitenkarten je nach Beruf mehr oder weniger kreativ gestaltet. Wer Anwalt ist, braucht sich um kreatives Design keine Gedanken zu machen. Mein Freund nutzt gerne cewe-print, auch weil es schon mal vorkommt, dass die Karten plötzlich ausgehen und man morgen schon wieder neue braucht. Die Firma hat einen Overnight-Service, das kommt ihm sehr gelegen. Was er auch gerne macht: mir, Freunden und Verwandten ein paar Karten ins Portemonnaie geben.

2. Onlinepräsenz

Auch hier kommt es wieder darauf an was du eigentlich arbeitest. Leute die z.B. im IT-Bereich unterwegs sind, sollten unbedingt auf Xing und LinkedIn ein bißchen netzwerken. Auch ich bin dort vertreten, bei meiner besseren Hälfte ist das wiederum nicht so wichtig. Bei ihm setze ich auf den Aufbau einer ordentlichen Onlinepräsenz, sprich eine Website, die nicht nur Daten zur Person selbst beinhaltet, sondern auch eine Art Blog, auf dem er regelmäßig Beiträge zu seinem Spezialgebiet veröffentlichen kann. Da ich kein Webdesigner bin und heutzutage schon viele Designs online verfügbar sind, reicht ein WordPress-CMS allemal aus. Wer kein perfektes WordPress-Design für sich findet, kann sich auch eines mit homepage-baukasten.com selbst erstellen (natürlich sind das dann Mehrkosten). Das Ganze wird auf eine eigene Domain gesetzt, mit den gängigen Plugins zur Optimimierung für Suchmaschinen (z.B. das Plugin von Yoast) versehen und je nachdem was nach ein paar Monaten geschieht weiter modifiziert.

Künstler oder Leute die einen Onlineshop betreiben sollten sich zusätzlich überlegen wie sie ihr Publikum erreichen. Pinterest soll z.B.  für Produktfotos recht nützlich sein.

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3. Büro

Hier scheiden sich die Geister. Ein Anwalt braucht natürlich ein präsentables Büro. Wie macht man das als junger Berufseinsteiger ohne viel Geld zum ausgeben? Es gibt heutzutage viele kreative Möglichkeiten. Mein Freund hat sich einer Kanzlei mit erfahreneren Kollegen angeschlossen. Auf diese Weise zahlt er nur seinen Raum. Wir haben sogar von Büroräumen gehört, die man für einen Tag in der Woche mieten kann, um seine Klienten/Kunden zu empfangen. Leute die vorwiegend online arbeiten haben es da leichter. Mir würde ein nettes Büro zu Hause ausreichen.

4. Speaker

Es gibt massig Konferenzen zu allen möglichen Themen. Wer auf sich aufmerksam machen möchte, findet hier vielleicht die Möglichkeit, als Speaker teilzunehmen. Gibt es bessere Eigenwerbung?

So, nun fällt mir auch nichts mehr ein. Habt ihr noch Ideen ob uns etwas entgangen ist?

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Android Lollipop – was gefällt und was nicht

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Menü Tonregelung Android Lollipop

Vor ein paar Wochen habe ich mein gutes altes Nexus 4 mit dem neuesten Android-Update auf Lollipop (Android Version 5.0.1) auf die Probe gestellt.

Vorher muss ich vielleicht noch sagen, dass das Update das arme alte Nexus 4 ein wenig in die Knie gezwungen hat. Will heißen, es ist nicht mehr ganz so flüssig wie vorher, aber immer noch im Rahmen des Akzeptablen.

Ein vorhandener Bug, zumindest auf meinem Telefon, ist die Kamera-Applikation, die langsam lädt und manchmal das Telefon zum Absturz bringt. Ab und an bringt sie einen “Kamera nicht gefunden”-Error, was sicher nervt. In den meisten Fällen läuft es aber. Und nun ans Eingemachte…

Zuerst war die neue Oberfläche doch sehr gewöhnungsbedürftig, und nun mit ein bißchen Ausprobierzeit habe ich mich entschlossen, den Punkt aufzuführen, der mir am besten gefällt – und den, den man sich hätte sparen können. Das ist natürlich sehr subjektiv und erhebt damit keinen Anspruch auf ein Expertenurteil.

Was mir am besten gefällt: das Lautstärke- und Tonmenü

Es ist nun möglich, auch bei noch nicht entsperrtem Telefon die Lautstärke und andere Regeln zum Klingelverhalten zu definieren. Was man sieht wenn man den Lautstärkeregler bedient, ist ein Menü, das sich aufklappt und das sich in drei Punkte unterteilt: “Keine”, “Wichtig” und “Alle”. Wenn ich “Alle” wähle, gilt die eingestellte Lautstärke für alles was bei mir ankommt – seien es Telefonate, Nachrichten, Termine oder Wecker. “Keine” nutze ich persönlich gerne wenn ich meine Ruhe haben möchte – ganz im Sinne des neuen Trends “Digital Detox”. “Wichtig” benutzt man zum definieren was man für wichtig hält und was also mit einem Ton angekündigt werden soll – und was nicht. Leider ist dies nicht nach Personen differenzierbar, sondern nur nach Terminen, Anrufen und Nachrichten. Trotzdem ist das Urteil: praktisch! Vor allem auch, weil man wenn man möchte einen Zeitraum für die gemachten Einstellungen definieren kann.

Menü Tonregelung Android Lollipop

Menü Tonregelung

 

Definition wichtige Unterbrechungen Android Lollipop

Definition für wichtige Unterbrechungen

Was gar nicht gefällt: Browsertabs mischen sich mit aktiven Apps

Erst war ich halbwegs geschockt, dann versuchte ich mich daran zu gewöhnen.. heute finde ich es immer noch schlimm und hätte gerne wieder die Tabs dorthin zurück wo sie hingehören – in den Browser. Das Ganze war sicher so gedacht, dass man evtl. Zeit sparen könnte, aber letzten Endes ist es nur unübersichtlich. Tabs, die sich mit offenen Apps mischen. Je nachdem wie viele Anwendungen und Browsertabs man offen hat wird es schnell unübersichtlich.

Fächermenü offene Apps und Tabs Android Lollipop

Fächermenü offene Apps und Tabs – unübersichtlich..

Fazit zu Lollipop

Letzten Endes gewöhnt man sich wohl sowieso an alles. Was die Performance des Systems anbelangt, ist es wohl für mich an der Zeit zumindest auf das Nexus 5 zu wechseln. Nexus 6 – sorry Google – ist mir bei aller Liebe zu teuer. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe guter Smartphones, die noch in der 300-400 Euro Sparte liegen. Da habt ihr leider einen Fan verloren.

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Neues Smartphone: Diese Apps sollten nicht fehlen

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screenshot mit app-icons

Weil rund 50 Prozent der im Play Store von Android angebotenen Apps kostenlos sind, lohnt es sich durchaus, einige Applikationen einmal auszuprobieren. Für Neulinge habe ich hier einige Empfehlungen für absolute Must Haves:

WhatsApp Plus: Frische Optik für den Messenger

Zum Standard auf jedem Smartphone gehört der Messenger WhatsApp: Mit der App lassen sich Nachrichten an andere Smartphone-Nutzer schicken, die den vor einigen Jahren noch sehr beliebten SMS entsprechen. Der Vorteil liegt aber darin, dass die Nachrichten im Prinzip kostenlos und der Länge nach nicht begrenzt sind. Einzig eine Datenflat im Smartphone-Tarif ist anzuraten, die allerdings heute in den seltensten Fällen fehlen dürfte.

Noch beliebter ist WhatsApp Plus (was bis vor kurzem komplett an mir vorbeigegangen ist..): Mit allen Funktionen der Standard-Variante ausgestattet, bietet WhatsApp Plus den Vorzug, sich auch optisch an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu lassen.

Abhilfe von Adobe für rückständige Webseiten

Weiterhin beliebt ist der Adobe Flash Player: Hiermit lassen sich Flash-Inhalte auf Websites betrachten, die ohne diese App nicht abspielbar sind. Eigentlich sollten bewegte Bildinhalte nur noch in HTML5 programmiert werden, in der Praxis tauchen aber immer wieder Flash-Videos auf. Ich zum Beispiel ärgere mich immernoch über die Webseite von strassenstars.de (als Hesse muss man ja hessische Quizsendungen gucken, auch wenn man im Ausland sitzt… oder?) Allerdings: Der Flash Player wurde von Adobe mittlerweile aus dem Play Store entfernt und ist nur noch als .apk-Datei aus dem Internet zu beziehen. Warum einfach wenn es auch umständlich geht? Hier der Link für die Android-Version und hier gibt es erste Hilfe für iOS.

Mit Skype und Facebook wissen was läuft

Ebenso zur Grundausstattung gehört auf den meisten Smartphones die offizielle App von Facebook. Das Social-Network bietet mittlerweile eine schnelle und übersichtliche Applikation an, nachdem es einige Jahre wegen eines besonders langsam ladenden Programms Kritik hagelte. Als Ergänzung empfiehlt sich noch der Facebook-Messenger zur Kommunikation mit den Freunden.

Sollen nicht nur Kurznachrichten kostenfrei ausgetauscht werden, stellt Skype zumindest im WLAN eine Alternative dar. Die Funktionalität der App entspricht dem bekannten Programm auf Rechnern, über das Internet kann prinzipiell gratis telefoniert werden. Bei der mobilen Nutzung sollte aber berücksichtigt werden, dass das genutzte Datenvolumen recht hoch ist und eine Drosselung den Spaß schnell vermiesen kann.

Fazit
Was ein Smartphone kann, ist nicht nur eine Frage der Hardware und der Preises – auch günstige Smartphones können eine Menge leisten, wenn sie mit den richtigen Apps ausgestattet werden.

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Day Of The Tentacle auf Android installieren – eine Anleitung

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Day Of The Tentacle Screenshot

Wie installiert man Day Of The Tentacle auf Android?

Hallo miteinander! Da ich gerade so schön im Schreibfieber bin: hier eine bebilderte Anleitung wie man es fertigbringt, das beste Adventure aller Zeiten (mein Blog, meine Meinung ;-)) aufs Smartphone zu katapultieren! Der Hamster mitsamt Mikrowelle portabel auf dem Android, gibt es was Besseres? Also mir fällt nichts ein!

Diejenigen die das Spiel mal hatten aber nicht mehr haben: da das Spiel nicht als App-Download vorliegt, muss man einen Umweg gehen: Download des Spiels auf PC, z.B. von http://www.chip.de/downloads/Day-of-the-Tentacle_58151553.html.

In der Zwischenzeit downloade ScummVM vom Play Store. Ist ebenfalls gratis wie das Spiel selbst von Chip.de. Wer möchte, kann dann im Browser des Smartphones die Seite scummvm.org/games aufrufen und bekommt dort eine Liste verfügbarer gezippter Spiele gezeigt.

Spieleliste auf scummvm.org

Spieleliste auf scummvm.org

 

Hier sind Klassiker wie z.B. Beneath a Steel Sky zu finden, die man von hier aus gleich downloaden kann, aber wir bleiben hier im Artikel bei unserem Day Of The Tentacle.

Mittlerweile ist der Download des gezippten DOTT auf dem PC fertig. Unzippen und den dekomprimierten Ordner auf das Smartphone kopieren. Ich habe ihn in den Ordner “Downloads” gelegt. Merkt euch wo ihr die Datei hingelegt habt, denn ihr müsst sie in ScummVM laden.

Wenn wir jetzt ScummVM starten, erhalten wir dieses Bild (naja, bei mir ist es Italienisch, aber ist das Gleiche..):

ScummVM Startbildschirm Italienisch

ScummVM Startbildschirm Italienisch

 

Gewöhnungsbedürftig ist die Navigation mit dem Mauszeiger, aber geht schon.

Hier navigiert ihr jetzt auf (bei mir) “Aggiungi gioco”, das bei euch “Spiel hinzufügen” oder so ähnlich heißen wird. Dabei geht dann ein Dateimenü auf, in dem ihr dann (hoffentlich erinnert ihr euch wo ihr sie hingelegt habt!) den Ordner aufruft, den ihr aufs Gerät geladen habt. In meinem Fall (ich hatte den Ordner auf mein Nexus 4 in “Downloads” gelegt) ist das der Pfad “/storage/sdcard0/Download/dotentacle”:

Pfad Ordner Day Of The Tentacle

Pfad Ordner Day Of The Tentacle

 

Einmal den Ordner gefunden, klickt ihr dann auf “Auswählen”, das bei mir “scegli” heißt, und die Spieldateien werden eingebunden.

Dann geht es weiter zu den Emulatoreinstellungen, wo ich alles so gelassen habe wie es war. Hier ein Screenshot:

Spieleinstellungen ScummVM

Spieleinstellungen ScummVM

Klickt man dann auf “OK”, kommt man wieder zum Übersichtsbildschirm in ScummVM, wo man sein installiertes Spiel auswählen kann. Wie man sieht habe ich auch schon Beneath a Steel Sky ausprobiert, das auf ScummVM zum Download bereitstand, aber wir wählen hier natürlich DOTT.

Spieleübersicht ScummVM

Spieleübersicht ScummVM

 

Wenn ihr schon einen Spielstand habt, klickt ihr nun auf “Laden” (bei mir “carica”) oder eben auf “Spielen” (bei mir “gioca”). Uuuuuund……. hoppa! Es funktioniert!!! Willkommen zurück, Bernard, Laverne, Hoagie… und Hamster! :-D

Day Of The Tentacle Intro Screenshot

Day Of The Tentacle Intro Screenshot

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Surftipps für Fans von Nischen-Spielegenres

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Nischenspiele

Seiten für Spielefans – Nischengenres

Seid gegrüßt, Spielefans! Ich möchte euch heute einmal ein paar Seiten vorstellen, die sich auf bestimmte Spielsparten spezialisiert haben. Hier wird es sich in erster Linie um Spiele für PC drehen, wobei mittlerweile aber auch plattformübergreifend viele Spiele gelauncht werden.

Simulationen

Auf meiner Suche nach Simulationen wurde mir klar, dass es Simulationsspiele für nahezu alles gibt was man möchte… Müllabfuhr, Fahrschule, Flugzeuge, Fahrgeschäfte wie auf dem Rummelplatz und vieles mehr. Entdeckt habe ich hierzu einen spezialisierten Shop, der vielleicht interessant für Simulationsfans sein könnte: http://www.simuwelt.de/.

Casinospiele

Nicht jeder kann sich einen Ausflug in eines der in Deutschland oder in der Welt existierenden wunderschönen Casinos leisten. Die Vorstellung dort zu sein kann man sich jedoch auf den Computer holen. Generell, je nach Rechtsvorgaben des eigenen Wohnortes, darf man mit oder sollte man ohne Geld spielen. Die Wahl des für die jeweilige Situation besten Casinos erleichtert die Seite http://www.casino-basis.com/beste-online-casinos.html. Dort findet man Rezensionen und eine Aufstellung der Merkmale und Leistungen der aufgelisteten Spielangebote, gemischt mit News und Strategien.

Retrogames

“Go Retro!” ist auch eines meiner Mottos, die Faszination alter Videospiele ist einfach ungebrochen, sogar Museen gibt es schon darüber! Egal auf welcher 80er Jahre Party man landet – wenn es alte Videospiele zu zocken gibt, stehen die Leute Schlange. Ein Blog der mir persönlich sehr gut gefällt, ist http://retrovideogames.wordpress.com/. Für echte Fans! Daumen hoch!

Space Invaders

Runde Space Invaders gefällig? :-)

Adventures

Mein Lieblingsgenre! Nicht jeder kann oder will die Geduld aufbringen, Sachen zu finden, Zusammenhänge zu erforschen, Dialoge zu lesen und Logikrätsel zu lösen. Wer sich doch darauf einlässt, findet meist liebevoll gestaltete Welten, charakterlich ausgefeilte Personen, fantasievolle Welten und so einige humorvolle Situationen, die schon oft zum Kult geworden sind (man denke an das Beleidigungsfechten von Monkey Island). Hierbei kann ich euch eine Seite empfehlen: http://www.adventure-treff.de/. Sie bietet auch ein Forum, in dem man mit anderen fleißig diskutieren kann, nebst den klassischen Inhalten wie Rezensionen, Vorschauen, Lösungen, Screenshots und Weiterem. Hier fühlt man sich als einsamer “Point&Klicker” nicht mehr so alleine ;-)

Tja meine Lieben, das war natürlich keine vollständige Liste, aber hier sind einige Seiten, die einen Blick Wert sind, je nachdem was euch persönlich gefällt. Da bleibt nur noch zu sagen: GO ON GAMING!

 

 

 

 

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Hallo zusammen – da ich letztens über meine erste Softwarelokalisierung für Haunted Manor 2 schrieb: ich möchte euch gerne fragen, welche Spiele aus dem Genre der klassischen Point & Klick Adventures ihr kennt und auch in App-Form empfehlen könnt?

“Yesterday” von Bulkypix habe ich zum Beispiel vor einiger Zeit entdeckt und für richtig gut befunden – demnächst folgt die Rezension!

Scumm VM soll die alten “Klassiker” wie Beneath a Steel Sky und andere aufs Smartphone bringen – habt ihr damit Erfahrungen?

Und so weiter und so fort… ich warte auf eure Tipps!

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